Freitag, 18. April 2014

Hoc est Corpus meum. Karfreitagspredigt




Text: Jesaja 53,4f  
Fürwahr, er trug unsre Krankheit und lud auf sich unsre Schmerzen. Wir aber hielten ihn für den, der geplagt und von Gott geschlagen und gemartert wäre. Aber er ist um unsrer Missetat willen verwundet und um unsrer Sünde willen zerschlagen. Die Strafe liegt auf ihm, auf dass wir Frieden hätten, und durch seine Wunden sind wir geheilt. 

Das ist dein Leib 
Adern. Blut. Haare. Haut.
Das ist dein Leib.
Das ist dein Körper.
Fett. Knochen. Eingeweide. Fleisch.
Runzlig und verklebt aus deiner Mutter Leib in die Welt gerutscht. Schreiend.
Das ist dein Leib.
Ist dein Körper.
Lunge. Herz. Magen. Milz.
Was Lust macht.
Was Schmerz macht.
Wächst. Blutet. Was vernarbt und verwelkt.
Am Ende in der Erde wird er zur Erde.
Dein Körper.
Dein Leib.

Sonntag, 30. März 2014

Rotkehlchen II

Der kommt übers Meer.
Unsichtbar.
Salzwind im Mantel.
Süden im Gesicht.
Kommt übers Meer
Und bis zum Fluß.
Dorthin, wo die Steine spitz sind und das Wasser blutig verfärbt.

Lächelt.
Leuchtet.
Setzt sich neben dich.
Legt den Finger auf die Lippen
Du tust es ihm nach
Deine rissigen Lippen.
Rissig wie deine Hände.
Wie dein Herz.
Pssst.
Hörst du?
Das Rotkehlchen-Lied.
Wie es singt.
Wie es tanzt im Morast.
Hüpft.
Fliegt.
Es ist wie du.
Hab keine Angst.
Erinnere dich.

Rotkehlchen I

Zieh die Schuhe aus, sagt die Alte, 
Wenn du zum Fluss gehst, zieh die Schuhe aus.
Du hast besser Halt so. Die Zehen krallen sich in den weichen Lehm. Achte nicht auf die Steine. Du wirst lernen, sie zu vergessen.
Fürchte den Schmerz nicht. Und nicht den Dreck. Und nicht den Gestank.
Fürchte dich nicht vor dem Schwan und seinem Geschrei. Seinem aufgerissenen Schnabel.
Fürchte dich nur vor dem Rotkehlchen.
Vor seinem Blick.
Wie weich ist sein Gefieder.
Sein purpurner Brustfleck.
Der winzige Schnabel.
Die feinen Vogelfüßchen.
Fürchte das Rotkehlchen.
Seinen Tanz im Morast.
Seinen hüpfenden Flug.
Es erinnert dich...
An das Kind im Sand
An den Frühling im Haar
Wie leichtfüßig du warst.
Ach, achte nicht darauf.
Du wirst lernen, es zu vergessen.

Samstag, 8. März 2014

Happy Weltfrauentag!


Sonntag, 2. März 2014

Einverleibungen II: Kann man Gnade essen?



Einverleibungen I




























Und die Stimme, die ich vom Himmel gehört hatte, redete abermals mit mir und sprach: Geh hin, nimm das offene Büchlein aus der Hand des Engels, der auf dem Meer und auf der Erde steht!
Und ich ging hin zu dem Engel und sprach zu ihm: Gib mir das Büchlein!
Und er sprach zu mir: Nimm und verschling's! Und es wird dir bitter im Magen sein, aber in deinem Mund wird's süß sein wie Honig.
Und ich nahm das Büchlein aus der Hand des Engels und verschlang's. Und es war süß in meinem Mund wie Honig, und als ich's gegessen hatte, war es mir bitter im Magen.
Und mir wurde gesagt: Du musst abermals weissagen von Völkern und Nationen und Sprachen und vielen Königen. 
(Offenbarung des Johannes, Kapitel 10) 



Donnerstag, 13. Februar 2014

Untergang des Abendlandes - mindestens


Freitag, 17. Januar 2014

Fucking free - wie Jesus


Mehr zu Abramovics Performance von 1974 DORT

Donnerstag, 26. Dezember 2013

Geheimnis (1.Timotheus 3,16)

Das Kind in der Krippe hat einen Wirbel im Haar.
Und macht kein Gesicht beim Fotografieren. 
Später wird es seine Eltern enttäuschen.
Es wird wütend werden und Tische umwerfen.
Es wird lachen.
Es wird weinen.
Es wird eine, mit der niemand sprach, um Hilfe bitten.
Und zu einem, den niemand liebte, sagen: Folge mir nach!
Es wird Kranke heilen.
Tote auferwecken.
Es wird so reden, dass alle hören.
Es wird ein Geheimnis um sich haben.
Ein Geheimnis, schwer und glänzend wie altes Silber.
Ein Geheimnis mit einem Sprung wie geerbtes Porzellan.
Und am Ende wird es sterben und auferstehen.
Erschienen den Engeln, gepredigt den Heiden, geglaubt in der Welt, aufgenommen in die Herrlichkeit.
Und am Ende werden zu ihm gehören das Kind in dir. Und das Kind in mir. Und das Kind, das kein Kind mehr ist.
Es werden zu ihm gehören Angelika und Jochanan, Wladimir aus Novosibirsk und Maria aus Magdala.
Es werden zu ihm gehören die Sterne, die Wolken und die Engel.
Und alle die aus dem Paradies Vertriebenen.
Und alle die mit einer Narbe auf der Seele.
Und groß ist, wie jedermann bekennen muss, das Geheimnis des Glaubens.

Seidenpapier im Wind

Und dann ist es ganz still.
Und dann ist alles neu.
Ist alles auf Anfang.
Die Autos stehen in den Garagen.
Das Einkaufszentrum hat sich schlafen gelegt.
Ich öffne das Fenster.
Die Luft riecht nach Schnee.

Mit einem Bleistift schreibe ich auf Streifen aus weißem Seidenpapier.
Worte und Wörter.
Vorsichtig.
Vorsichtige Wörter.
Leise Wörter.
Neue alte Wörter.
Heute.
Heiland.
Frieden.

Mit Bleistift schreibe ich auf Streifen aus weißem Seidenpapier.
Worte und Wörter.
Und die Namen meiner Liebsten.
Und den Namen Jesus.

Wenn ich atme, fliegen die weißen Streifen auf, so dünn und leicht ist das Papier.
Wie Spinnweb und wie erstes Eis in der Vogeltränke im Garten.
So dünn und leicht ist es wie Nebel am Morgen und der Flügelschlag des Engels in der Nacht.
Und wie der Flaum auf dem Köpfchen des Kindes.

Wenn ich atme, fliegen die weißen Streifen auf.
Sie bewegen sich in der Luft.
Sie rascheln und füllen das Zimmer mit Worten und Wörtern
Ehre
Und
Höhe
Und
Wohlgefallen

Freude
Und
Alles
Und
Zeichen
Und
Kind

Und Maria behielt alle diese Worte und bewegte sie in ihrem Herzen.

Vorsichtig sind sie, die Wörter, und leise.
Und vorsichtig bin ich.
Mit einem Finger nur streiche ich über sie.

Glück und Schmerz
Und Liebe und Ewigkeit

Dünn und leicht wie Seidenpapier

Dann fliegen sie hinaus in die stille Nacht.
Wie der Name: Jesus.

Dienstag, 10. Dezember 2013

Adventsvorbereitung – do it yourself


















 Sie brauchen:
• 1 Blatt Papier mit Vorder- und Rückseite
• 1 Schachtel Buntstifte, frisch gespitzt
• 1 leere Streichholzschachtel
• 1 Fenster
• 1 Nachthimmel, möglichst mit Sternen
• 4 Küsse

Warten Sie zunächst, bis es dunkel wird.
Nehmen Sie dann das Blatt Papier.
Schreiben Sie mit einem Buntstift in Ihrer zweitliebsten Lieblingsfarbe folgende Fragen darauf: 

Welche Adresse hat die Sehnsucht?
Was ist mein geheimer Wunsch?
Was ist mein geheimer Schmerz?
Wer ist mein liebster Mensch?
Von wem werde ich vermisst?
Wo beginnt der Himmel?

Atmen Sie anschließend tief durch.
Danach schreiben Sie die Antworten in Ihrer liebsten Lieblingsfarbe auf die Rückseite des Blattes. Falten Sie es sodann so klein zusammen, wie es Ihnen möglich ist, und stecken Sie es in die Streichholzschachtel.
Öffnen Sie nun das Fenster und legen Sie die entstandene Fragen-Antwort-Schachtel auf das äußere Fensterbrett.
Danach betrachten Sie etwa fünf Minuten lang die Sterne. Sollten keine Sterne vorhanden sein, können Sie auch die Lichter der Stadt verwenden.
Streichen Sie noch einmal vorsichtig mit nur einem Finger über die Streichholzschachtel und sagen Sie dreimal leise: Wann kommst du, Gott, Licht der Welt? Wo bist du? 
Die Fragen-Antwort-Schachtel lassen Sie getrost auf dem nächtlichen Fensterbrett liegen.
Schließen Sie dann das Fenster mit Schwung.
Geben Sie abschließend Ihrem liebsten Menschen vier Küsse (in Ausnahmefällen kann dies auch per Sms geschehen) und warten Sie auf Weihnachten.

Montag, 25. November 2013

Warten

Die Tür öffnen
Sich auf die Schwelle setzen
Ein Kissen im Rücken
Und warten
Warten wie an den Sterbebetten
Und in den Kreißsälen
Warten.
Den Atem hören.
Den Atem des anderen.
Den anderen Atem.

Warten.
Die Tür ist geöffnet.
Draußen die Strasse, die bunten Bäume, die Herbstkrähen auf den Hochspannungsleitungen und der Wind.
Das Kissen im Rücken.
Um die Schultern das Wolltuch mit den Fransen und dem Blumenmuster.
Das Wolltuch, gewoben aus Worten.
Aus Wörtern.
Kettfaden. Schussfaden.
Schwarz. Rot. Blau. Grün. Pink. Und Gold.
Um die Schultern das Wolltuch. Gewoben aus Worten. Aus Wörtern.
Himmel und Erde werden vergehen.
Aber meine Worte werden nicht vergehen. Spricht der Herr.
Siehe, ich bin bei euch alle Tage, bis an der Welt Ende.
Fürchtet euch nicht.

5 Fragen von Antje

Die von mir sehr verehrte Antje Schrupp hat mir ein Blogstöckchen zugeworfen und ich erröte und antworte:

1. Stell dir vor, du kommst von einem fremden Planeten auf die Erde und müsstest dir eine Religion aussuchen – welche wäre das (außer deiner eigenen, das gilt nicht)?
Vermutlich irgend etwas in Richtung Schamanismus oder Mutter-Erde-Religion - auf jeden Fall eine Religion, die Körper und Erfahrung schätzt. Wenn ich nicht außerirdisch bin, bin ich aber sehr zufrieden mit dem Christentum und richtig glücklich mit Jesus.

2. Dein Lieblingsbuch aus der Bibel?
Das Hohelied. Es freut mich diebisch, dass dieses Buch von den Puritaner_innen aller Zeiten scheinbar einfach übersehen worden ist und so in der Bibel überlebt hat.

3. Gebrauchst du im Gespräch mit nicht-gläubigen Menschen das Wort “Gott” und wenn ja, wie sind die Reaktionen?
Ja, wie Matthias Jung benutze ich als Pfarrerin das Wort auch nicht-gläubigen Menschen gegenüber. Manchmal sage ich auch "das Göttliche" oder "das, was größer ist als wir" oder auch - "das große Umunsherum", wie ich von Ina Praetorius gelernt habe und was mein eigenes Gottesbild ganz gut wiedergibt. Ich kann nicht sagen, dass ich darauf negative Reaktionen bekomme - aber von einer Pfarrerin wird schließlich auch erwartet, dass sie von "Gott" spricht, nicht?

4. Gibt es derzeit eine Renaissance der Religion oder nicht?
Ich glaube: Ja. Nicht auf so eine Wir-sind-Papst-Weise, sondern eher stiller.  Imho haben nicht wenige Menschen zumindest ein Gefühl dafür, dass sich das Leben nicht in Materiellem erschöpft und nicht in dem, was wir selber tun können. Dass da mehr ist - auch in dem, was uns verbindet. Eine Sehnsucht nach dem "Guten Leben für alle". Noch sind es wenige, die sich auflehnen gegen die "maßlose Konkurrenz aller gegen alle" (Stephane Hessel), aber es werden mehr. Für mich hat all das mit Religion zu tun - weil es das ist, was Jesus meiner Meinung nach wollte.

5. Was bedeutet für dich Frommsein? 
Mit dem Wort war ich lange auf Kriegsfuß. Fromm waren immer die anderen, die Diakonissen und die Stundenbrüder und die Mädchen aus dem CVJM, die jeden Tag in der Bibel lasen und für die Homosexualität Sünde war und die heute Grundschullehrerinnen sind. Ich war immer irgendwie draußen aus diesem Frommsein, worunter ich lange litt.
Heute reklamiere ich dieses Wort wieder für mich. Ich bin fromm, weil ich glaube, dass um mich etwas Großes und Gutes ist. Eine Kraft, zu der ich gar nicht so selten einen Zugang habe. Die mich nicht unverletzbar macht - eher im Gegenteil - aber manchmal "fucking free" - weil ich zu Jesus gehöre, der wirklich "fucking free" war und ist. Das habe ich begriffen, als ich Lady Gaga über Marina Abramovic sprechen hörte: http://www.youtube.com/watch?v=EVY4Whayw0s


Ich werfe das Stöckchen weiter mit 5 neuen Fragen:
Wer hat dir als erste_r von Gott oder dem Göttlichen erzählt?
Dein liebster Satz aus der Bibel?
Betest du? Und wenn ja: wie und zu wem?

Welches ist das Fest im Kirchenjahr, das am meisten deiner Art zu glauben entspricht?
Findest du es sinnvoll, Mitglied der Kirche zu sein?

Fangt, Alexia, Mechthild, Daniel!
 

Freitag, 15. November 2013

Ganz großes Kino in 7:46


Freitag, 8. November 2013

Franz Mattausch * 1767 in Prag + 1833 in Berlin

"Besonderes Aufsehen erregt Mattausch. Es wird berichtet, daß Damen seinen Namen aus dem Theaterzettel ausschnitten, in den Kaffee rührten und diesen samt Papier austranken, um dem Angebeteten näher zu kommen."
aus: Rüdiger Safranski: E.T.A. Hoffmann, 1984, S. 125

Mehr dort. Und da.

Danke an Klaus für den Hinweis.

Dienstag, 5. November 2013

20 Dinge

Alexia von Unison hat mir das Stöckchen vor die Haustür gelegt und ich nehms mit rein.
Also...

1. Ich habe ein Faible für Marien-Kitsch - an der Wand, an Schlüsselanhängern, als Pfeffermühlen... Das sind wahrscheinlich meine katholischen Gene, die da durchschlagen.
Am liebsten habe ich die Madonna von Guadalupe - sowieso und dann noch weil sie in so einer eindeutig vulvaförmigen Gloriole steht.

2. Meine erste große Liebe war mein Deutschlehrer in der 9. Klasse. Wegen ihm habe ich mich durch die halbe Weltliteratur gelesen, was sehr nützlich war in kleinbürgerlich-dörflich-pietistischer Umgebung. An den Deutschlehrer denke ich heute noch manchmal - und plane immer, ihm mal einen Text zu schicken - wenn einer mal gut genug wird.

3. Ich habe erst mit 30 den Führerschein gemacht. Weil ich mit 18 der Meinung war, dass Privatautos aus ökologischen Gründen verboten werden müßten. Heute fahre ich fast jeden Schritt mit dem Auto.

4. Ich bin Mitglied in der Facebook-Gruppe "Wir lieben Guido Maria Kretschmer" und ich habe dort sogar schon mal was kommentiert.
http://www.youtube.com/watch?v=6ObWwhXC4AE

5. Ich habe so viele Kleider, dass ich manchmal nicht mehr so ganz den Überblick habe.

6. Einen der treffendsten Sätze über mich hat einmal Heinz Kattner, mein wichtigster Predigtlehrer,  gesagt, nachdem er vielleicht 5 Texte von mir gehört hatte: "Sie ist eine Flaneurin. Sie hat keinerlei Disziplin." So siehts aus.

7. Ich hasse Sport. Der perfekte Tag besteht für mich aus langen Aufenthalten in meinem Bett (natürlich bevorzugt in Gesellschaft - aber das ist ja nicht immer so einfach zu bewerkstelligen), ein bißchen Wellness, Kultur und Drinks.

8. Ich habe in meinem Riesenpfarrhaus ein Zimmer voll mit unausgepackten Schachteln - seit 3 Jahren!

9. Genderkram interessiert mich sehr. Eigentlich schon immer. Gerade weil ich so eine FrauFrau bin vermutlich. Ich benutze auch exzessiv das F-Wort: Feministin. Ja, ich bin eine und stolz darauf.

10. Ich hab ja auch das Patriarchat zerhexelt: http://frauauge.blogspot.de/2012/09/heute-habe-ich-das-patriarchat.html
Kam jetzt nicht überall so gut an, war aber nötig.

11. Ich habe bisher in 14 verschiedenen Wohnungen gewohnt - in 2 davon zweimal. Meine liebste ist immer noch die in der Stuttgarter Böheimstrasse - 35 qm, Dusche in der Küche, der 2 qm-Balkon laut meiner Schwester abstürzgefährdet. Nie war eine Wohnung mir so sehr Heimat wie diese.

12. Fast wäre ich einmal in ein Schloß in der schwäbischen Walachei gezogen. Wegen Liebe. Dann doch nicht. Sehr plötzlich. Besser so. Aber Narben immer noch da.

13. Ich mag Krähen. Schon immer. Weil sie so unbeirrbar wirken.

14. Ich esse eigentlich alles - auch Kutteln und Heuschrecken. Und sehr gerne Austern.

15. Playing Arts macht mich glücklich. Hineingezogen werden in ein im weitesten Sinn künstlerisches Tun. Sich vergessen.

16. Wegen mir könnte immer Sommer sein. Auch wenn ich dann die neuen Lieblingsstiefel nicht tragen könnte. Und nicht den Persianer von Tante Trudi.

17. Viele meinen, ich sei immer fröhlich. Stimmt aber nicht.

18. Meine größte Tugend und meine größte Wunde ist die Wahrhaftigkeit. Ich werde ganz verrückt und traurig und krank, wenn ich hinter Fassaden leben muß - oder vor Fassaden. Da sind die Erziehung meines Vaters und die machtvollen Gewohnheiten meiner Arbeitgeberin nicht sehr kompatibel.

19. Wegen dieser Wahrhaftigkeits-Sache habe ich vermutlich auch eine solche Vorliebe für welche, die sich radikal verwundbar machen: Yoko Ono, Marina Abromovic und Jesus. Überhaupt Jesus. Wie ginge dieses ganze Leben ohne ihn an meiner Seite?

20. Ich mag den Geruch von Lavendel. Lavendel riecht nach Behütet-Sein.

So. Fang, Mädchen am Sonntag!

St. Christopherus